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„Miteinander wachsen“

Ziel der Abenteuerspielplatz-Pädagogik ist es, Kindern einen eigenen Raum zu geben, wo sie unter geringstmöglicher Kontrolle toben, bauen, spielen und dabei überschüssige Energien abbauen können. Sie lernen "ganz nebenbei" offensichtliche und versteckte Gefahren zu erkennen und sich ihnen gegenüber entsprechend

Auf dem Abenteuerspielplatz können alle Kinder freiwillig, kostenfrei und selbstbestimmt ihr Wesen entfalten und die für ihre Entwicklung so wichtigen "Erfahrungen aus erster Hand" machen. Die Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft bestimmen dabei den Spielplatzalltag.

Beim gemeinsamen Spiel und Werken können die Kinder neue Freunde finden und durch 'Lernen unter Gleichen' ('fachdeutsch': peer-education) soziale Fähigkeiten wie kooperatives und verantwortungsvolles Verhalten entwickeln. Hier können sie sich nach der Schule - ohne andauernd Rücksicht auf beispielsweise kleinere Geschwister oder Nachbarn nehmen zu müssen - mit lautem und wildem Spielen endlich austoben.

Umweltkompetenzen werden ebenfalls gefördert und Natur kann als Kreislauf verstanden und hautnah erlebt werden: Gemüse anbauen und Bioabfälle kompostieren, aus Holzresten, die nicht mehr verbaut werden können, Feuer machen und ggf. Essen darauf zubereiten, im Wasser-Sand-Bereich Kanäle und Staudämme bauen, Klettern usw. Hier können sie in geschütztem Rahmen Abenteuer erleben...

Der Abenteuerspielplatz bietet Platz zur Entfaltung der Persönlichkeit und einen Lebensraum, an dessen Gestaltung sich die Kinder aktiv beteiligen können ('fachdeutsch': Partizipation).